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Sedimentindigo (Indigopaste und Indigokuchen) herstellen, Teil 1 | Von der Fermentation der Indigoblätter bis zur Zugabe von gelöschtem Kalk

Auch in diesem Jahr stellen wir aus Japanischem Indigo von der Färbepflanzenfarm von Hitotsuya Sedimentindigo, Indigopaste und getrocknete Indigostücke her.

Diesmal möchten wir das Material nicht nur zum Färben verwenden, sondern daraus auch ein Produkt entwickeln, das typisch für Hitotsuya ist. Zunächst beginnen wir jedoch mit der Herstellung des Sedimentindigos.

Das vollständige Verfahren erläutert unser japanischsprachiger Leitfaden Sedimentindigo, Indigopaste und getrocknete Indigostücke herstellen.

Die Arbeit ist außerdem in unserem YouTube-Video zur Herstellung von Sedimentindigo zu sehen.


Ablauf der Herstellung von Sedimentindigo

▼ Zuerst werden die Blätter des ersten Indigoschnitts gepflückt, mit Wasser in ein Fass gegeben und in der Sommerhitze fermentiert.

Blätter des ersten Indigoschnitts mit Wasser in einem Fass zur Fermentation

▼ Der Behälter wird abgedeckt und in der Sommerhitze stehen gelassen: Tag 1.

Fermentierende Indigoblätter im abgedeckten Fass am ersten Tag

▼ Tag 2.

Japanischer Indigo am zweiten Tag der Fermentation im Wasser

▼ Tag 3. Wenn Blätter und Flüssigkeit diesen Zustand erreicht haben, wird gelöschter Kalk hinzugegeben.

Japanischer Indigo am dritten Tag vor der Zugabe von gelöschtem Kalk

▼ Die Flüssigkeit zeigt nun ein gutes Indigoblau. Anschließend wird sie kräftig gerührt, damit Luft hineingelangt.

Kräftig blau gefärbte Indigoflüssigkeit vor dem intensiven Rühren

Für heute ist die Arbeit beendet. Im nächsten Beitrag Selbst gemachten Sedimentindigo herstellen, Teil 2 lassen wir den Farbstoff absinken und entnehmen ihn anschließend.