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100-Liter-Färbekessel | Färbekamado bauen (Teil 3): Kessel aufsetzen und prüfen

Der Bau unseres Färbekamados begann, damit wir den großen Kessel nutzen können. Nach „Bau eines Färbekamados für einen 100-Liter-Kessel (Teil 1)“, in dem wir Planung und Fundament vorgestellt haben, und „100-Liter-Färbekessel | Färbekamado bauen (Teil 2): Die Ziegelarbeiten beginnen“, wo die Deckplatte gesetzt und mit den roten Ziegeln begonnen wurde, geht es nun weiter.


Die Ziegelarbeiten sind weiter vorangekommen, und langsam sieht die Konstruktion wirklich wie ein Kamado aus. An der Vorderseite wurde ein Metallrahmen für die Feuerungsöffnung eingesetzt, hinten ist bereits das Rohr zu sehen, das zum Schornstein führt. Noch ist die Arbeit nicht abgeschlossen, doch inzwischen lässt sich die fertige Form schon recht gut vorstellen.

▼ Die Ziegelarbeiten schreiten voran; vorne ist der Rahmen der Feuerungsöffnung eingesetzt.

Weiter aufgemauerter Färbekamado mit eingesetztem Metallrahmen für die Feuerungsöffnung

▼ Auch der Rahmen der Feuerungsöffnung sitzt nun fest im Ziegelmauerwerk.

Feuerungsöffnung des Färbekamados, deren Rahmen fest in das Ziegelmauerwerk eingesetzt ist

Das Innere des Kamados, der den 100-Liter-Kessel tragen wird

Nicht nur außen, auch im Inneren des Kamados gehen die Arbeiten voran. Weil er einen großen Kessel tragen soll, während darunter Holz brennt, ist im Inneren reichlich Raum vorgesehen. Wenn man zusieht, wie mit jedem einzelnen Ziegel die Form entsteht, wird deutlich: Hier entsteht nicht bloß ein Untergestell für einen großen Kessel, sondern eine große Färbeeinrichtung.

▼ Das Innere des Kamados. Die Arbeiten laufen noch, die Fertigstellung folgt.

Inneres des Färbekamados während der noch laufenden Ziegelarbeiten

Diesmal haben wir auch den Kessel, der später tatsächlich verwendet wird, probeweise aufgesetzt.

▼ Der 100-Liter-Kessel wird aufgesetzt, um zu prüfen, wie er auf dem Kamado sitzt.

Er ist wirklich groß!

In dem Moment, als wir den Kessel aufsetzten, wurde etwas, das ich bis dahin nur im Kopf vor mir gesehen hatte, auf einmal ganz real. Damit sollten wir künftig auch große Stoffbahnen färben können, bei denen uns die Größe unserer bisherigen Kessel immer wieder zögern ließ.

Allerdings ist der Kamado noch nicht fertig. Die restlichen Arbeiten müssen noch abgeschlossen werden, bevor wir tatsächlich Feuer machen und ihn benutzen können.

Wie wird sich dieser Kamado mit seinem 100-Liter-Kessel im Alltag unserer Naturfärberei bewähren? Darauf müssen wir noch ein wenig warten.

Der Bau des Kamados geht weiter.