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Taifun und Migräne | Kopfschmerzen bei Luftdruckwechsel

Seit meiner Kindheit leide ich unter Migräne. Inzwischen habe ich gelernt, ziemlich gut damit umzugehen. Mein Rezept ist eigentlich ganz einfach: „Nichts tun, was wahrscheinlich Kopfschmerzen auslöst“ und „möglichen Auslösern aus dem Weg gehen“.

Bei mir bedeutet das zum Beispiel, nicht zu lange in direkter Sonne zu bleiben, die Augen nicht zu überanstrengen, mich im Frühling und Herbst nicht zu dünn anzuziehen und natürlich auch beim Trinken aufzupassen. Außerdem meide ich bestimmte Gerüche. Doch diesmal traf nichts davon zu – und trotzdem habe ich seit gestern Kopfschmerzen—!

Taifun und Migräne

Dabei hatte ich gar nichts Besonderes gemacht. Heute ist es besser als gestern, aber ein leichter Schmerz ist immer noch da. Und am schlimmsten ist gerade, wenn dieses unterschwellige Wehtun lange anhält.

Also wollte ich darüber im Blog schreiben und suchte im Internet nach „Migräne“. Und was tauchte ganz oben bei den Suchbegriffen auf? „Taifun Migräne“!!

Was!? Kann ein Taifun Migräne auslösen?

Beim Lesen fand ich Aussagen wie „Durch die plötzlichen Veränderungen von Luftdruck und Temperatur bei einem Taifun können Kopfschmerzen auftreten.“ Tatsächlich war Taifun Nr. 19 am Vortag direkt über Osaka hinweggezogen. Dass Migräne viele verschiedene Auslöser haben kann, wusste ich aus eigener Erfahrung. Aber dass auch ein Taifun dazugehören könnte, war mir neu.

Von nun an muss ich wohl auch bei Taifunen aufpassen. Für Menschen mit Migräne ist das wirklich hart.